Aktuelles aus dem Posaunenchor

Wenn wir in höchsten Nöten sein...

heißt das Lied 366 in unserem Gesangbuch. Das können sicher alle diejenigen empfinden, die gesundheitlich direkt vom Coronavirus betroffen sind oder sogar jemanden dadurch verloren haben. Wir Bläser des Posaunenchors können uns glücklich schätzen, vom Virus verschont geblieben zu sein. Allerdings war dieses Glück durch die strengen Vorgaben sehr getrübt, die zur Bekämpfung der Pandemie eingehalten werden mussten.

Nachdem die günstige Entwicklung der Infektionszahlen Erleichterungen erlaubte, konnten wir nach 13 Wochen Pause erstmals wieder eine Probe im Pfarrgarten abhalten und zwei Tage danach im Anschluss an den Pfingst-Gottesdienst neben der Kirche die Luft mit virenfreien Tönen füllen. Dabei mussten wir und auch die Zuhörer die vorgeschriebenen Abstände einhalten. Seitdem haben wir alle Proben im Pfarrgarten gehabt.

Einmal zwang uns das Wetter zu Abständen voneinander, bei denen die Grenzen für gemeinsames Musizieren hörbar wurden. Das erinnerte uns an die Serenade beim Posaunentag 2016 in Dresden. Damals versuchten wir mit tausenden Bläsern zusammen am Elbufer auf einer Länge von mehr als einem Kilometer zwischen Augustus- und Albertbrücke zeitgleich zusammen zu blasen. Die dabei auftretenden Probleme muss auch schon Johann Strauß gehabt haben, als er 1872 in den USA mit 20.000 Musikern und Sängern vor 100.000 Zuhörern auftrat. Er konnte allerdings mit 20 Unterdirigenten arbeiten, die ihn sehen und ihm offenbar genau genug folgen konnten.

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Dresden 2016