Aktuelles aus dem Posaunenchor

Tochter Zion, freue dich...

ist sicher fast allen Lesern dieses Gemeindebriefes als eines der meist gesungenen Gemeindelieder zur Advents- und Weihnachtszeit bekannt. Auch wir Bläser spielen es in jedem Jahr sehr häufig und gern. In diesem Jahr begehen wir den 260. Todestag des Komponisten dieser wunderbaren Melodie: Georg Friedrich Händel.

Sein Werkeverzeichnis umfasst über 600 Nummern. Darunter sind allein 42 Opern und 24 Oratorien sowie viele Werke großer Länge. Da bekommt man schon den Eindruck, dass Händel von seinem neunten Lebensjahr an fast jeden Tag seines Lebens mehrere Seiten Papier mit eigenen Kompositionen gefüllt hat.

Mit 18 Jahren ging Händel von seinem Geburtsort Halle nach Hamburg und drei Jahre später für vier Jahre nach Italien. Danach wurde er Hofkapellmeister bei Kurfürst Georg Ludwig von Hannover. Als dieser im Jahr 1714 zum König Georg I. von Großbritannien ernannt wurde, durfte sein persönlicher Freund Georg Friedrich Händel die Musik zur Krönungsfeierlichkeit in der Westminster-Abtei nicht aufführen und wurde sogar von der Zeremonie ausgeschlossen. Georg I. revanchierte sich, indem er Händels Gehalt verdoppelte, nachdem dieser 1717 die „Wassermusik“ komponiert hatte.

Aus der Zeit am englischen Königshof stammen auch viele Titel im Repertoire der Posaunenchöre. Wenn wir bei Gottesdiensten neben den Gemeindeliedern spielen, ist schon einmal eine Intrade, eine Ouvertüre oder ein Menuett von Händel dabei. Natürlich reizen uns auch die bekannten Melodien wie das Halleluja aus dem Messias oder Teile aus der Feuerwerksmusik. Leider gehen die Arrangements häufig über die Möglichkeiten unserer kleinen Besetzung hinaus.

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