Aktuelles aus dem Posaunenchor

Da Capo zum Erntedank und auch danach?

Wer Noten lesen lernt, findet schnell darin viele italienische Begriffe und besonders oft das Da Capo. Es gelangte vermutlich lange Zeit vor dem Barock in die Noten und ist eine Möglichkeit, vieles nicht noch einmal schreiben zu müssen. Wegen der Übersetzung "vom Kopf" müssen die Musizierenden zum Anfang zurück und so weit spielen wie es Zusatzanweisungen angeben.

Wie viele andere Begriffe wird auch das Da Capo anderweitig verwendet, wenn es um Wiederholungen geht. Das Foto von Lars Maschmeyer an Erntedank 2021 ist ein fast perfektes Da Capo des Fotos von Erntedank 2020.

Unterschiede für ein Da Capo werden von den Arrangeuren hin und wieder in den Noten vermerkt. Oft handelt es sich dabei zum Beispiel um Hinweise, dass bestimmte Stimmen für einige Takte aussetzen oder hinzukommen.

In unserem Foto-Da Capo sind wir über diese Möglichkeit hinausgegangen: Wir hatten das Glück, dass Saskia in Hademstorf war und uns im Tiefbass ergänzen konnte. Für weitere Auftritte wären natürlich Wiederholungen dieses Da Capos wunderbar. Schließlich kommt nach dem Volkstrauertag und dem Ewigkeitssonntag bald die Advents- und Weihnachtszeit heran, in der wir uns besonders über Verstärkung freuen.

Der Corona-Virus hat uns die eigentlich frohen Zeiten in den vergangenen zwölf Monaten überschattet. Wir mussten froh sein, drei Gottesdienste und ein Ständchen musikalisch begleiten zu dürfen. Ostern, Pfingsten und Konfirmationen fielen bläserisch den Covid-Beschränkungen zum Opfer.

Unter normalen Bedingungen sind wir zu Advent und Weihnachten meist sieben Mal im Einsatz. Mit den derzeitigen 3G-Vorgaben könnten wir diese Zahl wieder erreichen, falls uns der derzeitig ständige Anstieg der Inzidenzwerte keinen Strich durch die Rechnung macht.

Wir wünschen Ihnen allen eine beschränkungsarme und gesunde Advents- und Weihnachtszeit.

Erhard Werner

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Erntedank 2021
Erntedank 2020