Die Kirche ist ein gotischer Backsteinbau. Der Innenraum ist im Chor mit Kreuzgratgewölbe und im Schiff mit Holz- balkendecke gegliedert. Großformatige Backsteine im Klosterformat, die vor Ort im Feldbrand hergestellt wurden, prägen die Ansicht. Ein massives Ziegelgesims bildet den Abschluß zum Dach. Hier finden sich Reste eines Verputzes. Diese deuten auf einen deckenden roten Anstrich hin, der wahrscheinlich das gesamte Äußere überzog.
 
Der Chorgiebel ist mit verputzten Blendnischen und spitzbogigen Fenstern gegliedert. Eine Besonderheit stellet der aus Eiche gefertigte Dachstuhl dar: Er ist bis auf geringe Veränderungen im Original erhalten.
Die dendrochronologische Analyse des Landesamts für Denkmalpflege ermittelte für die Dachhölzer ein Fälldatum von 1351. Die Diskrepanz zwischen dem Stiftungsjahr (1296) und dem Fälldatum (1351) ist bis heute ungeklärt.
 
Seit etwa 1949 besteht die Dachhaut aus roten Hohlpfannen, bis dahin lagen Biberschwanzziegel auf (datiert 1553). Der ehemals vorhandene Glockenturm war vermutlich in einer für die Region typischen freistehenden Fachwerkkonstruktion gebaut worden. Bis vor einigen Jahrzehnten waren die Fundamente noch zu sehen.

 

Quelle: Flyer der Informationsreihe Denkmalpflege im Landkreis Heidekreis